Am Wochenende vom 28./29. Juni standen im tschechischen Vysoká Pec zwei Weltcuprennen im Inline Alpin auf dem Programm: Am Samstag ein Riesenslalom, am Sonntag ein Slalom. Trotz hochsommerlichen Temperaturen von rund 40 Grad zeigten die Athletinnen und Athleten des SCBK starke Leistungen und überzeugten mit viel Einsatz.
Im Riesenslalom am Samstag lag Yannis nach dem ersten Lauf auf einem hervorragenden Top-10-Kurs. Leider konnte er den Platz im Finaldurchgang nicht ganz verteidigen und verpasste als Elfter die Top Ten um hauchdünne 23 Hundertstel. Trotzdem war es ein starkes Rennen, mit dem er seine Weltranglistenpunkte weiter verbessern konnte.
Auch Vanessa zeigte zwei konstante und starke Läufe. Nach dem ersten Durchgang belegte sie den ausgezeichneten 8. Zwischenrang. Das deutlich schnelle gesteckte zweite Lauf kam ihr etwas weniger entgegen, sodass sie vier Plätze einbüsste. Mit Rang 12 durfte sie dennoch sehr zufrieden sein.
Mara zeigte eine starke Aufholjagd. Nach Rang 19 im ersten Lauf kämpfte sie sich im Finale noch auf Platz 17 vor. Besonders erfreulich ist diese Leistung, wenn man bedenkt, dass sie erst im Winter einen Kreuzbandriss erlitten hatte.
Am Sonntag herrschten erneut Temperaturen um die 40 Grad. Schon das Zuschauen war schweisstreibend – wie anstrengend musste es erst für die Athletinnen und Athleten in voller Schutzausrüstung gewesen sein? Doch unser Team, das sonst Kälte, Schnee und Sturm gewohnt ist, liess sich auch von der Hitze nicht beeindrucken.
Yannis zeigte einen soliden ersten Lauf und lag auf Rang 17, lediglich 1,77 Sekunden hinter der Spitze. Im zweiten Durchgang griff er nochmals an, machte zwei Plätze gut und klassierte sich am Ende auf dem starken 15. Rang.
Vanessa belegte nach dem ersten Lauf den 19. Zwischenrang. Im zweiten Durchgang zeigte sie ihr bislang bestes Slalomrennen, fuhr die elftschnellste Laufzeit und verbesserte sich noch auf den hervorragenden 15. Schlussrang.
Für Mara endete der Slalom leider vorzeitig. Am Start verzögerte sich ihre Vorbereitung etwas, wodurch sie nach der grossen Kurve ein Tor verpasste und ausschied. Immerhin blieb sie dabei ohne Sturz und Verletzungen.
Wir Betreuer, Markus und ich, dürfen mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden sein. Das Team präsentierte sich geschlossen, kämpferisch und mit viel Potenzial für die kommenden Rennen. Bereits am nächsten Wochenende geht die Weltcup-Saison im deutschen Vöhringen bei Ulm weiter. Gleichzeitig mit einem Kinderrennen an dem auch vier Kinder unserer Trainingsgruppe fahren werden.